Wir dürfen euch herzlich zum Zeltlager 2011 in Seebach/Turnau einladen. Wir werden vom 30. Juli bis zum 6. August 2011 in Seebach unsere Zelte aufschlagen.
Alles Wissenswerte in den folgenden Dateien.
Am 23.06.2011 gab es am Hocheck-Schutzhaus ein Spielefest.
Highlight war der Kletterturm, den Ihr hier
bestaunen könnt.
Am 20. November fand im ÖGV-Kletterzentrum der 1. Teil des 12. Wiener Kids Cup statt. Insgesamt waren 63 Nachwuchs-KletterInnen am Start – 19 in der Klasse Mini (Geb.-Jahre 2002-2004), 15 in der Klasse Kinder (Geb.-Jahre 2000-2001) und 29 in der Klasse Schüler (Geb.-Jahre 1996-1999).
Alle TeilnehmerInnen mussten Kletter- und Boulderaufgaben an drei Stationen bewältigen. Dazu hatten sie an jeder Station drei Minuten Zeit zur Verfügung.
Der ÖTK war mit Judith SATZINGER (Klasse Kinder) bei dem Kletter-Event vertreten. Ein schwieriger Boulder, ein Speedklettern mit Ballon zwischen den Beinen, und selbst Legosteine verschieben brachte unsere Judith nicht aus der Ruhe. Mit höchster Konzentration und flinkem Geschick meisterte sie alle Aufgaben zum Erstaunen vieler! Es zeigte sich, dass eine Mischung aus großem Spaß am Klettersport und viel Talent, ein hervorragendes Ergebnis erzielen kann!
In den Köpfen der jugendlichen Kletterer spukten seit geraumer Zeit die bekannten Zillertalter Granitsportklettergebiete herum. Namen wie die "Ewigen Jagdgründe", die "Ganja", "Wasserplatten" oder die jüngsten erschlossenen über 100 m hohen gelben Granitwände, die wie aufgestelle Tafeln aus den steilen Fichtenwäldern herausragen, beeindrucken und lockten. Bei der sogenannten "Oberen Bergstation - Sektion 5 Sterne" trifft sich die Kletterelite von Mitteleuropa.
An dem August-Wochenende war es dann endlich auch für die Dölsacher soweit. Man erlebt ein Schauklettern in den höchsten Schierigkeitsgraden, wo sich auch unsere Starken Max und Jakob beteiligen. Für die Jungen gibt es leichtere Routen ("Krabbelstube") von IV bis VI die im Vorstieg und TopRop versucht werden.
Auch ein Klettersteig über eine steile Talecke, ob des kleinen Bergdorfes Ginzling wird geklettert. Eindrucksvoll auch diese Steilen V-Tälerlandschaften der inneren Zillertaler Seitentäler.
Quartier wird im alten Traditionsberggasthaus zum "Breitlahner" bezogen. Zwei Tage schönstes Wetter und ein Programm mit vielen feinen Hits ließ alle 8 Teilnemer zufrieden über den Felbertauern und "ab in den Süden" heimkehren.
Im Rahmen des Langenloiser Kindersommers bietet der ÖTK Langenlois heuer 2 Veranstaltungen an - einen Indoorklettertermin am 27.08.2010 und einen Outdoorklettertermin in Dürnstein.
Insgesamt 9 Kinder wurden am Outdoorklettertermin von Harald und Franz zum Bettinaturm im Klettergarten in Dürnstein geführt. Nach dem Anlegen der Klettergurte und dem Anpassen der Kletterhelme und dem Verteilen der Kletterschuhe gings dann aber endlich an den Felsen. An der Bettinaplatte und an der Bettinakante wurden die ersten Klettererfahrungen gemacht. Mit viel Ehrgeiz und dem entsprechenden Vertrauen in die Kletterausrüstung und in Ihre eigenen Fähigkeiten, haben alle unter unserer Anleitung die Felsen und sich selbst bezwungen - wenn das für manche Anfang gar nicht denkbar war.
Liebe Grüße an alle Kinder die dabei waren und viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Danke an Anna-Lena für´s Fotografieren.
Wie schon zur Tradition geworden fand heuer wieder die Kletterwoche des ÖTK-Dölsach auf der Karlsbaderhütte statt. Insgesamt 16 Jugendliche fanden sich ein um unter der Gesamtleitung von Bergführer Hannes Wallensteiner eine abenteuerreiche und spannende Woche im Laserz zu verbringen. Gestartet wurde am Montag dem 19. Juli um 8 Uhr. Mit dabei waren Max Reisinger und Christoph Pranter neben Mayerl „Blasl“ Sepp im Bergführerteam und Jakob Troger und Felix Steiner als Jugendführer.
Um die Kletterfähigkeiten derjenigen, die zum ersten Mal dabei waren, einschätzen zu können, wurde der erste Tag am ÖTK Kletterfels im Mohamedanerkar verbracht. Dort wurde Seiltechnik geübt und der Umgang im alpinen Gelände trainiert. Die Erfahreneren machten sich in 3 Seilschaften auf um die ersten alpinen Touren zu machen, darunter die Törlspitzverschneidung und Touren auf der Gamswiesenspitze.
Die abendliche Verpflegung auf der Hütte war wie jedes Jahr hervorragend, und trotz der 2260 m Höhe und nicht gerade einladenden Temperaturen ließen es sich die Kinder nicht nehmen im See direkt neben der Hütte zu schwimmen. Der Abend wurde meist in geselliger Runde auf der Hütte oder beim Bouldern auf den nahe gelegenen Felsblöcken verbracht. Am nächsten Tag wurde dann gleich mit einem ordentlichen Tourenplan gestartet. 5 Seilschaften starteten in alle Himmelsrichtungen los um sich ins alpine Gelände vorzuwagen. Die Neulinge erkundeten unter sicherer Führung die Welt der Klettersteige, während die routinierten Kletterer anspruchsvolle alpine Touren durchstiegen. So wurde unter anderem an diesem Tag von 2 Seilschaften auf verschiedenen Routen (Südrampe V-, Südriss VIII-) der Rote Turm sowie sein Nachbargipfel der Eller Turm erklommen. Das große Highlight dieser Woche waren die Filmaufnahmen, auf welche sich die Jugendlichen schon sehr gefreut haben.

Am Donnerstag filmte Volker Wallrodt die Kletterer beim Abseilen vom Eller-Turm und Besteigen des Roten Turms. Das gibt sicher tollen Stoff für die Winterabende. Ausserdem wurde im Rahmen der Kletterwoche eine Erstbegehung auf der Törlspitz-Nordostwand von Jakob Troger und Daniel Rainer gemacht. Ursprünglich war die Tour als Plaisirroute geplant, endete jedoch als kleines alpines Abenteuer, da der 1. Akku der Bohrmaschine bereits nach der 2. Seillänge leer war und bei den restlichen Seillängen der Tour mit dem 2. und letzten Akku nur mehr die Stände gebohrt werden konnten. Das mobile Absichern und Klettern im brüchigen Fels war nicht ideal, trotz den widrigen Umständen ging aber alles gut und ein rechtzeitiger Abstieg vom Törlspitz vor plötzlichem Hagel gelang den Beiden noch. Die gleiche Hagelfront erwischte Hannes Wallensteiner mit seinem Trupp, als sie gerade am Gipfel waren. Gott sei Dank blieben sie von einem Gewitter verschont, da ein Abstieg ansonsten sehr gefährlich gewesen wäre. Dieser plötzliche Wetterumsturz zeigte auch den Kindern, die bereits in der Hütte waren, dass es im Gebirge wichtig ist, immer das Wetter im Auge zu halten und für plötzliche Wetterumstürze oder Kälteeinbrüche vorbereitet zu sein.
Am Freitag ging es nach einem Tourenvormittag für 2 Seilschaften und Klettern am ÖTK-Felsen im Mohamedanerkar für den Rest der Gruppe hinunter zur Dolomitenhütte, wo man gemeinsam auf eine spannende und abwechslungsreiche Woche zurückblickte, die leider wieder viel zu schnell vergangen ist.
Wir hatten uns vorgenommen über Fronleichnam ein verlängertes Wochenende im Grazer Bergland zu verbringen. Ich hatte geplant, dass wir in Graz wohnen. Ich hielt dies für den idealen Ort, da wir sowohl die Stadt wie auch das Umland optimal nutzen hätten können. Diese Idee hatten offensichtlich auch viele Andere. Ich konnte keine passende Unterkunft finden!
Ideal wäre die Jugendherberge gewesen, da in unmittelbarer Nähe die Grazer Kletterhalle ist. Somit hätten wir auch bei Schlechtwetter unseren Spaß haben können. Vom kulturellen Angebot dieser wunderschönen Stadt ganz abgesehen. So versuchte ich eben im nördlichen Umland einen Platz für mehrere Personen zu finden. Da das Wetter zu dieser Jahreszeit (Fronleichnam) auch noch eher unfreundlich sein kann, wollte ich Camping eher vermeiden.
Im Zuge meiner Internet-Recherchen fand ich die Hofalm. Die Hofalm ist das Forsthaus von Schloss Pernegg.
Nach einigen Telefonaten und e-Mails war klar, dass dies unser Stützpunkt sein würde. Da ich die gesamte Miete im Voraus bezahlen musste war ich etwas beunruhigt, als das Wetter wochenlang seine eher unfreundliche Seite zeigte. Die Zu- und Absagen wer nun mitfährt boten ein ähnliches Bild wie der Wetterbericht.
Zu guter Letzt fuhren wir trotz Schlechtwetter am 03. Juni los. Es hatten sich genug Interessenten gefunden um das Haus zu füllen (13).
Treffpunkt mit der Betreuerin des Hauses war ein Parkplatz bei der Abfahrt Mixnitz der S35. Wir fuhren im Konvoy unserem „Häuschen“ entgegen. Vorerst völlig problemlos in ein wunderschönes Tal (Roßgraben), doch wenig später begann das Abenteuer. Die vorerst asphaltierte Straße wurde durch eine Schotterstraße und dann durch einen „Weg“ abgelöst. Unsere „Pfadfinderin“ verfügte über einen Geländewagen – wir über unsere „Stadtautos“. Trotz Allem kamen wir nach ca. 20 Minuten gut bei der Hofalm an.
Wow! Es war einfach schön: Das große Haus steht absolut alleine auf einem herrlichen Plätzchen des Grazer Berglandes. Es verfügt über fünf Doppelbettzimmer, ein Matratzenlager am Dachboden, ein wunderschönes „Sitzzimmer“ mit sehr großem Tisch und einer kuscheligen Sofa-Lehnsessel-Ecke. Weiters über Warmwasser (schönes Bad mit Badewanne!) und der Möglichkeit fast alle Räume zu beheizen. Die Küche hat einen großen Ofen auf dem man die köstlichsten Speisen kochen kann. Es gibt aber keinen Strom!
Der erste Abend bzw. die Nacht waren eine kleine Prüfung, da das Haus lange nicht bewohnt wurde. Es war kalt, alles klamm und unangenehm. Wir haben einige Kämpfe mit den Petroleumlampen ausgetragen. Doch als die Nudeln mit köstlicher Sauce von der Küche aus ihren Duft im Haus verbreiteten wurde es sehr rasch gemütlich. Die Kinder waren völlig unbeeindruckt von den Sorgen der Erwachsenen, es war ihnen völlig egal, dass die Wiese mit wunderschönen Blumen rund ums Haus noch sehr nass war, sie waren sofort auf „Erkundungstour“ und es war sehr bald klar, dass sie sich von welchen Umständen auch immer nicht aus der Ruhe bringen lassen würden. Hier merkte ich an mir, dass ich sie sehr beneide!
Also, erster Abend: Spaghetti „wie immer“ - haben herrlich geschmeckt, jeder findet sein Plätzchen, wir pfeifen auf alle Widrigkeiten und machen es den Kindern gleich. Das Wetter: Regen
Freitag: Beginnt relativ trocken, wir aus unser erhöhten Position sind über den Nebelschwaden – über Graz scheint schon die Sonne! Wir frühstücken an unserer herrlichen Tafel. Irgendwie klappt es noch nicht so recht, wer will Kaffee, wer Tee, ist der Ofen schon heiß um Kakao zu machen und die mitgebrachten Semmeln aufzubacken. Die, die Zimmer bewohnen die nicht beheizt werden konnten beneiden die „mit Ofen“. Es gibt aber eine Konstante – die gute Stimmung.
Da das Wetter noch nicht wirklich stabil ist wollen wir die Bärenschützklamm durchwandern. Die Kinder sind gut drauf, die Erwachsenen auch und so starten wir in einen schönen Tag. Die Klamm ist natürlich nicht schwer zu finden, aber der Zustieg erfordert doch etwas Geduld. Die Landschaft ist abwechslungsreich, wir treffen auf eine junge Ringelnatter der es noch zu kalt ist und entdecken einen schönen Klettergarten. Durch die Kreativität der Kinder wird alles sehr amüsant.
Die Klamm an sich ist grandios und erfordert einiges an Ausdauer (lange Leitern). Für uns und unsere Kinder jedoch kein Problem. Der Abstieg über den Prugelweg erscheint vorerst fad, die Kinder gestalten die Zeit aber sehr kurzweilig.
Bei der Rückfahrt nutzen wir die Gelegenheit noch um einzukaufen, dann fahren wir wieder „auf die Alm“.
Ein schöner Platz für das Lagerfeuer ist schnell gefunden und wir verfügen über reichlich Brennholz da wir von herrlichem Wald umgeben sind.
Nachdem der Küchenherd ordentlich angefeuert wurde kochen auch die Erdäpfel bald und es dauert nicht mehr lange bis zum Abendessen. Es gibt am Feuer gegrillte Würstel mit Erdäpfel und guter Sauce.
Nachdem sich das Wetter jetzt wirklich gebessert hat tut sich über uns ein traumhafter Sternenhimmel auf.
Samstag: Heute passt alles – das Wetter, das Frühstück und der Tatendrang. Wir fahren etwas weiter mit dem Auto bis Tyrnau und gehen in einer guten Stunde zum Wandfuß der Roten Wand. Der Ort wird unseren Ansprüchen gerecht, da nicht nur Kletterer mit sind und die Gegend mit einer Rast auf der Tyrnauer Alm sehr gut erwandert werden kann.
In der Mehrzahl sind Mehrseillängen-Routen eingerichtet, dies bietet aber eine sehr gute Gelegenheit Varianten des Standplatzbaus zu üben. Wir klettern die jeweils erste Seillänge der Routen „Weg der alten Männer“ und „Weg der schönen Männer“.
Es ergibt sich auch eine schöne Gelegenheit für die Kinder sich abzuseilen und mittels Seilrolle wieder selbständig hochzukommen, als ein Kletterhelm in steilem Gelände „abstürzt“. Über lange Zeit sind sie mit Begeisterung dabei. Obwohl sich alle reichlich bewegt haben jammert niemand über den Rückweg, der teilweise über eine langweilige Forststraße führt.
Wieder auf der Hofalm wird der Küchenherd aktiviert. Bald schon duftet es nach köstlichem Basmatireis der in einem großen Topf auf dem Ofen dahin köchelt. „Viele Hände – rasches Ende“ = viele kleine und große Hände schneiden Gemüse und schälen Zwiebel. Das alles zusammen mit Knoblauch im Rohr gegart und dann noch mit Schafkäse und gebratenem Halumi vermischt gibt ein fürstliches Abendessen – es hätte auch ein bissl mehr sein können.
Die Kinder feiern dann noch am Dachboden eine „Gummibärliparty“ , und entdecken tolle, ihnen unbekannte Dinge (Jagdtrophäen).
Dann wieder Lagerfeuer und Sternenhimmel.
Für den Sonntag hätten wir eigentlich eine Wanderung zur Drachenhöhle geplant, doch es wurden immer mehr Stimmen laut noch einmal klettern zu gehen – „aber nicht zu weit gehen!“
Als idealer Ort bot sich der ÖAV-Klettergarten Klammgraben. Mit dem Auto waren wir sehr bald dort und vom Auto bei den Felsen waren wir in einer Minute (korrekte Beschreibung im Führer).
Es ist ein sehr netter Klettergarten in dem wir uns sofort zurecht fanden. Es gibt schöne Routen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und einen netten Klettersteig rund um den Kletterfelsen.
Dann nochmal zurück auf die Hofalm – packen, aufräumen – damit die Endreinigung nicht zu euer wird, und dann noch ein Kaffee in Ruhe - noch einmal den Platz genießen! Um 17:00 Uhr kommt die Betreuerin des Hauses und jetzt erfuhren wir erst, dass wir eigentlich die ersten Gäste in dem Haus waren. Es wurde lange Zeit nicht mehr benutzt und wir waren die „Versuchskaninchen“ der Gutsverwaltung von Schloss Pernegg, ob sich ihr altes Forsthaus auch vermieten lässt.
Möge es allen Versuchskaninchen so gut gehen wie uns!
(Sehr hilfreich war der „Kletterführer Grazer Bergland“, Schallverlag und eine gute Wanderkarte)