Österreichischer Touristenklub

Raxkircherl

beim Karl Ludwig-Haus auf der Rax

Im Jahr 2011 sind im Raxkircherl folgende hl. Messen geplant:

  • 7.7.2011 - 13 Uhr - Messe für verunglückte Bergsteiger und verstorbene Mitglieder des Raxkircherlvereins
    Pfarre Payerbach – Hw. Herr Pfarrer Dr. Heimo Sitter.

  • 16.7.2011 - 11 Uhr - Messe für verunglückte Bergsteiger und verstorbene Mitglieder des Raxkircherlvereins
    Pfarre Pottschach – Hw. Herr Pfarrer Wolfgang Fürtinger.

  • 6.8.2011 – 10.30 Uhr - Oswaldimesse (Erntedank)
    Pfarre Kapellen, Hw. Herr Pfarrer Dr. Dariusz Rot.

  • 15.8.2011 - 11 Uhr – Messe für verunglückte Bergsteiger und verstorbene Mitglieder des Raxkircherlvereins
    Pfarre Mauer bei Wien, Hw. Herr Pfarrer Ernst Faktor.

  • 10.9.2011 - 12 Uhr - Messe für verunglückte Bergsteiger und verstorbene Mitglieder des Raxkircherlvereins
    Pfarre Seebenstein, Hw. Herr Pfarrer Mag. Herbert Samm.

Die hl. Messen werden nur bei zumutbarem Wetter abgehalten.

Sollte aus zwingenden Gründen eine der geplanten hl. Messen nicht möglich sein, wird dies am Preiner-Gscheid im Schaukasten veröffentlicht.

Geschichte

Lange vor 1934 wurde auf Anregung von Pfarrer R. Mikulaschko aus Prein der Bau eines Bergkirchleins auf der Raxalpe neben dem Karl Ludwig-Haus erwogen. Dem vorbereitenden Komitee, an dessen Spitze der Präsident des ÖTK, Domprälat Dr. Alois Wildenauer stand, gehörten weiters Matras, Dr. Schutovits und Schimek, sowie Richard Scheilbach an, den Ehrenschutz hatten Kardinal Innitzer und der Wiener Bürgermeister Schmitz übernommen. Die Baukosten beliefen sich auf etwa 1.500 €.

Doch die geplante Grundsteinlegung wurde immer wieder verschoben, zuletzt bis auf die 2. Maihälfte 1935. Seine Eminenz Kardinal Dr. Theodor Innitzer nahm an den Sitzungen des Baukomitees teil.
Mitte April 1936 ergeht vom Verein zum Bau und zur Erhaltung des Raxkirchleins die Verständigung, dass der Bau in nächster Zeit begonnen und die Einweihung am 20. September des selben Jahren erfolgen würde.
15. Juni 1936: Die erforderlichen Sprengungen und Vorarbeiten für den Bau wurden aufgenommen.
Der Grund wurde dem Verein vom Österr.Touristenklub kostenlos übertragen.

Am 20. September 1936 war’s tatsächlich soweit: Kardinal Erzbischof Dr. Innitzer weihte das zum Gedenken an alle im Krieg und am Berg verstorbenen Bergsteiger errichtete Kirchlein ein. Ca. 1.500 Festgäste wohnten der Feier bei. Der Preiner Männergesangsverein trug Schuberts "Deutsche Messe" vor. Eine Kompanie des selbständigen Artillerieregiments Payerbach gab Salutschüsse ab. Innitzer hielt eine Rede und ihm taten es der Präsident des ÖTK, Domprälat Dr. Alois Wildenauer, der Bürgermeister der Stadt Wien, Richard Schmitz, und Obmann Leopold Schimek des Vereins zum Bau und zur Erhaltung des Kirchleins, sowie Dr. Schutovits und die Herren Lendl und Vogler nach.

Das Kirchlein wurde von Baumeister Hermann Kubacsek nach den Plänen des Architekten Edmund Zacher (beide übrigens bekannte Bergsteiger) erbaut. Im Inneren hängt ein dreiteiliges Altarbild, auf dem von links nach rechts der Heilige Karl Borromäus, der Gang Mariens über das Gebirge und der Heilige Bernhard dargestellt sind. Schöne Glasfenster als Stiftung des Domprälaten Wildenauer und Karl Schimek verleihen dem Inneren ein entsprechendes Ambiente. Ein abgebrochener Eispickel und ein Seil erinnern an die verunglückten Bergsteiger. Ein Freialtar an der Außenseite des Kirchleins dient für größere Veranstaltungen.

Im Raxkirchlein wurde auch in einem Buch die Namen aller auf der Rax tödlich abgestürzten Bergsteiger eingetragen.

Die Kirche dient aber nicht nur als Totengedenkstätte, sondern immer mehr wird es auch zu einer beliebten Hochzeitskirche für viele Bergsteigerinnen und Bergsteiger.

Unterstützen Sie bitte den Verein zur Erhaltung des Kirchleins durch Ihre Spende auf das Konto 1201961 bei der RAIKA, BLZ 32000, oder auch durch Ihre Mitgliedschaft um mindestens 2 € pro Jahr.

Anfragen oder/und Anmeldungen dazu bitte an den Obmann: Herrn Hubert Zwickelsdorfer, Tel.0699-10005734, oder per E-Mail an: zentrale@touristenklub.at