Die am 20. November 1881 gegründete Sektion Krems-Und-Stein des ÖTK faßte in ihrer ersten Plenarversammlung am 5. März 1882 den Beschluß, auf dem Dürnsteiner Schloßberg eine Aussichtswarte zu errichten. Fürst Camillo Starhemberg erteilte in seiner Eigenschaft als Grundeingentümer die Bewilligung dazu und ließ sogar auf eigene Kosten einen Weg zur Warte anlegen.
Am 16. Juli 1882 fand die feierliche Eröffnung der Fürst Starhemberg-Warte statt, wobei Augustin Weigl als Sektionsvorstand-Stellvertreter und ÖTK-Präsident Anton Silberhuber Festansprachen hielten. Anfang der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war die Warte schon so schadhaft, daß an einen Neubau gedacht wurde.
Am 15. August 1895 fand die feierliche Eröffnung dieser als Steinbau ausgeführten zehn Meter hohen Warte statt, wobei Sektionsvorstand Baron Holtz und der Vizepräsident des Österreichischer Touristenklubs, Carl Rint, die Festansprachen hielten. Architekt Josef Utz jun., der Baumeister der Warte, überreichte den Schüssel zu Ihrer Eröffnung
Die während des 1. Weltkriegs und in den ersten Nachkriegsjahren auftretenden Beschädigungen konnten erst im Jahre 1925 behoben werden.
In den Jahren 1987/88 wurde die Warte letztmals einer Generalrenovierung unterzogen. Die beiden Grundeigentümer - genau unter der Warte verläuft eine Grundstücksgrenze - Starhemberg`sches Forstrevier und Agrargemeinschaft Oberloiben sorgten durch Ausslichten des Waldes wieder für gute Aussicht.