Österreichischer Touristenklub

Gobel-Warte

Chronik

Zum zehnjährigen Gründungsfest der Sektion Strudengau des Österreichischen Touristenklubs wurde auf der Bockmauer auf einem vier Meter hohen Felsen eine elf Meter hohe eiserne Warte errichtet.

Die feierliche Eröffnung fand am Sonnwendtag, dem 24. Juni 1894 statt. Schriftführer Carl Christ und Vizebürgermeister Ignaz Schweiger hielten die Ansprachen. Die Feuerwehrkapelle und der „Liederkranz“ aus Grein sorgten für die musikalische Untermalung.

Die Warte selbst war mit Reisig und Fahnen geschmückt und wurde in der Nacht bengalisch beleuchtet.

Erbauer der Warte war Anton Meisl, Schlosser- und Kupferschmied-Meister in Grein.

Im Jahre 1926 mußte die Warte gestrichen werden und wurden auch neue Stufen auf der Stiege montiert, bei welchen Arbeiten sich die Herren Emmerich Meisl und Jonke Verdienste erwarben.

Im Jahre 1961 wurde das Waldgrundstück um die Warte durch die ÖTK-Sektion Strudengau käuflich erworben, sodaß immerwährend für freie Aussicht gesorgt werden kann.

Die letzte Generalrenovierung der Gobel-Warte fand in den Jahren 1988 / 89 statt, wobei sie einen neuen Gitterrost und eine neue Brüstung auf der Plattform, neue Stufen und einen neuen Anstrich erhielt.

Hinweise

Name:
Nach dem Gobel, dem höchsten Punkt der Bockmauer.
Standort:
Gobel (484 m) auf der Bockmauer im Strudengau.
Planquadrat:
BMN 6805-3842-2d
Gemeinde:
Stadtgemeinde Grein a. d. Donau / OÖ.
Betreuung:
Sektion Strudengau des ÖTK.
Öffnung:
Ganzjährig frei zugänglich.
Stempelhinterlegung:
Bei Familie Schmutz-Killinger in Oberbergen 7 (Tel.: 07268 / 412); von der Warte max. ¼ Stunde zu Fuß entfernt.
Raststätte:
Keine.
Kartenmaterial:
ÖK(50, 25V): 53, FB(50): 052.
Bahnstation:
Grein (Fpl.-Nr. 133), Amstetten (Fpl.-Nr. 100, 130).
Busstation:
Grein (Fpl.-Nr. 2061, 2200, 2202, 2210, 2216).
Zufahrt:
Bis auf wenige Meter vor die Warte.
Zustieg:
Vom Stadtzentrum Greins in max. 1 ½ Stunden.