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LVS-Geräte

Pieps 4-Kanal LVS-Gerät Foto: Pieps

Das brandneue "Vector" ist das erste 4-Antennen LVS-Gerät mit GPS Support und Akkubetrieb. Ganzheitliche Übersicht aller bisher abgesuchten Bereiche. Im Falle einer Eigenverschüttung durch Nachlawinen wird man mit dem Backup-Sender (von Pieps Vector und DSP ortbar) leichter und schneller gefunden.

LVS-Gerät Tracker 2 Foto: BCA

Einfacher und mit mehr Reichweite als sein Vorgänger arbeitet dieses digitale 3-Antennengerät. Ein echtes Allroundgerät mit Echtzeitdisplay, Punktortung und Mehrfachverschüttetenanzeige.

Handy stört LVS-Gerät

Mindestabstand von 40 cm einhalten

Von LVS-Geräten (Herstellerunabhängig und in jeder Betriebsart) zu Funkgeräten, Mobiltelefonen und sonstigen elektromagnetischen Störeinflüssen ist ein Mindestabstand von 40 cm einzuhalten, damit die Frequenz des LVS-Gerätes nicht gestört wird! 

 

Als einfache und praktikable Lösung bietet sich an, dein Handy im Rucksack zu verstauen. Sinnvoll ist es, das Handy ganz abschalten. Dadurch hast du im Notfall einen vollen Akku. Im Notfall einfach einschalten und statt der PIN den Notruf 112 wählen. Während der Arbeit auf dem Lawinenfeld ist das Handy abzuschalten.

 

Verhalten im Notfall

Handy am Berg

Kann ich überall einen Notruf absetzen?

Eines muss immer wieder in Erinnerung gerufen werden: Nicht alle Bereiche im alpinen Gelände sind versorgt. Es kann auch niemals die gesamte Bergwelt mit Mobilfunk abgedeckt werden!

 

Durch die physikalischen Eigenschaften der Funkwellen ist der Empfang in Höhenlagen grundsätzlich besser als in Schluchten und engen Tälern. Hier können so genannte "Funkschatten" auftreten. Die Mobilfunkversorgung ist auch abhängig von den Witterungsverhältnissen. Nebel, Schnee oder Regen verschlechtern den Empfang.

 

Notfall-Apps

Handyortung

Notruf absetzen - aber wie?

Stop or Go?

Hangneigung messen in vier Schritten

1. Stock talwärts legen

Dazu sollten beide Stöcke zunächst auf die selbe Länge gebracht werden. Einen Stock legst du mit dem Griff talwärts in den Schnee um einen Abdruck zu hinterlassen. Jetzt hebst du diesen Stock am Griff an und achtest darauf, dass die Spitze im Schnee bleibt.

2. Stock dient als Gradmesser
Beide Stöcke mit den Griffen zusammenführen und den zweiten Stock pendeln lassen. Wenn er mit seiner Spitze die Schneeoberfläche berührt, kannst du die Hanglage abschätzen.

3. Winkel messen

Erreicht die Spitze des zweiten Stockes exakt das Ende des Abdruckes des ersten Stockes, so ist dieser Hang 30° steil. Je weiter die Spitze des hängenden Stockes unterhalb des Schneeabdruckes des ersten Stockes auf die Schneeoberfläche trifft, desto steiler ist der Hang, umgekehrt flacher. Eine Handbreite (10 cm) entsprechen ca. 3° Hangneigung.