Notruftelefon für unterwegs

Notrufauslösung bei Sturz und Bewegungslosigkeit

Doro HandlePlus 334gsm mit Notrufauslösung bei Sturz Mobiltelefon mit automatischer Notrufauslösung bei Sturz

Schon einmal das Smartphone mit am Berg gehabt? Wie lange dauerte es, bis der Akku leer war? Richtig, bei Einsatz des Telefons als GPS-Gerät, Fotoapparat und Videokamera ist bei vielen gängigen Modellen bereits nach 3 Stunden Sendepause. Dabei sollte es im Notfall Hilfe holen.

 

Doro HandlePlus 334gsm IUP

Der ÖTK hat am Markt erhältliche Mobiltelefone auf ihre Praxistauglichkeit am Berg getestet. Ein Modell erwies sich hier als wahrer Spezialist unter den Notruftelefonen. Das als "Pensionisten-Handy" konzipierte Gerät hat mehrere Sicherheitsfunktionen integriert, wie eine automatische Notruffunktion bei Sturz oder Bewegungslosigkeit.

 

Automatisch oder manuell ausgelöster Notruf

Sensor erkennt Sturz oder Bewegungslosigkeit

4 Direktwahltasten

 

Über 3 Wochen betriebsbereit

3 Wochen betriebsbereit 556 Stunden Standby-Zeit

Das Notruftelefon ist in der Hörgerätekompatibilitätskategorie höher eingestuft, was bedeutet, dass es mit den meisten Hörgeräten funktioniert. Die Standby-Zeit, also die betriebsbereite Funktion mit aufgeladenem Akku beträgt mehr als 3 Wochen. Ideal für längere Touren.

"Person-gestürtzt"-Funktion

Bewusstlos am Berg Notruf absetzen Automatisch ausgelöster Notruf

Die "Person-gestürzt"-Funktion ist eine Schutzfunktion, bei der automatisch der Notruf ausgelöst wird, wenn du länger als 40 Sekunden regungslos bleibst. Das kann der Fall sein, wenn du zB im Seil hängst und keine Hand frei hast zum Notruf absetzen, bei Bewusstlosigkeit oder wenn der Rucksack samt Mobiltelefon abstürzt und du keine Möglichkeit hast, Hilfe zu holen.

Notruf mit Suchsignal

Notruftaste ohne Wählen zu müssen Suchsignal im 5-Sekunden-Rhythmus

Das Telefon versendet zuerst eine Notruf-SMS an alle zuvor gespeicherten Telefonnummern und wählt anschließend diese Notruf-Liste drei mal durch, bis der Anruf angenommen wird. Wird das Telefongespräch unterbrochen, aktiviert das Telefon eine Suchfunktion (Suchsignal).

Fliegengewicht

Fliegengewicht unter den Mobiltelefonen. Doro HandlePlus Nur 96 Gramm. Ideal für den Rucksack.

Das Mobiltelefon der Firma Doro ist ein Fliegengewicht. Es wiegt mit Akku, SIM-Karte und Umhängeschlaufe nur 96 Gramm und eignet sich daher auch für ultraleichtes Trekking.

Wichtig!

Mobiltelefone arbeiten mit Funksignalen. Das bedeutet, dass eine Verbindung nicht unter allen Umständen garantiert werden kann. Verlasse dich daher niemals nur auf ein Mobiltelefon, wenn sehr wichtige Anrufe in Notfällen erforderlich sind.

 

Smartphone oder Notruftelefon?

Um Kosten zu sparen, kannst du während der Bergtour deine SIM-Karte in das Notruftelefon stecken (ggfs. Adapter bei Micro-SIM-Karten erforderlich) und dein Smartphone nur als GPS-Gerät nutzen. So hast du notfalls zwei Telefone.

 

Strahlenbelastung

Das Notruf Telefon wurde getestet und entspricht den geltenden Grenzwerten zum Schutz vor hochfrequenter Energie (HF-Energie). Der SAR-Wert liegt bei durchschnittlich 0,7 Watt pro Kilogramm.

 

Um die Strahlenbelastung zu reduzieren, solltest du das Mobiltelefon nie direkt am Körper tragen, erst recht nicht über längere Zeit. Trage es mindestens 1 cm vom Körper entfernt zB gut geschützt im Rucksack oder in einer gepolsterten Außentasche. Je schlechter die Verbindung zur nächsten Basisstation ist, desto höher muss die Leistung sein, mit der das Handy sendet – und damit die Stärke (Intensität) des hochfrequenten Feldes. Die Autokarosserie zum Beispiel verschlechtert die Verbindung und das Handy sendet deshalb mit einer höheren Leistung.

 

Broschüre "Mobilfunk: Wie funktioniert das eigentlich?"
Broschüre Mobilfunk.pdf
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