Wenn nichts mehr geht

Zuerst einmal: Ruhe bewahren!

Es kann aus irgendwelchen Gründen einmal vorkommen, dass das Handy nicht funktioniert. Es kann sein, dass du dich in einem Gebiet befindest, das ohne Netzversorgung ist oder im so genannten "Funkschatten" liegt.

 

Vorsorglich kannst du schon vor deiner Tour checken, ob dein Betreiber das Gebiet abdeckt.

 

Netzabdeckungskarten der Mobilfunkbetreiber

A1

bob (A1)

H3G ('Drei')

Orange (+ YESSS!)

T-Mobile (+ tele.ring)

 

Senderkataster

Andere Position aufsuchen

Wechsle den Standort oder steige zur nächsten Erhebung auf. Es kann durchaus sein, dass du dort wieder Empfang hast. Versuche nochmals den Notruf abzusetzen.

Hilfe holen

Ist die nächstgelegene Hütte in unmittelbarer Nähe, suche sie auf und alarmiere von dort die Einsatzkräfte. Notfalls steige ins Tal ab. Markiere vorher die Unfallstelle für die Rettungskräfte. Viele Schutzhütten sind mit Notruftelefonen (meist im Winterlager) ausgestattet. Informiere dich schon bei der Routenplanung über die Entfernung und Ausstattung der umliegenden Hütten.

 

Schutzhütten des ÖTK

Das alpine Notsignal

Wenn nichts mehr hilft, nutze das alpine Notsignal, um auf dich aufmerksam zu machen.

 

6x kurze Signale in einer Minute,

1 Minute Pause; wiederholen bis Empfangsbestätigung.

Empfangsbesätigung

Empfängt man ein Notsignal, bestätigt man es mit drei Signalen pro Minute – und holt sofort Hilfe. Die Bestätigung zeigt dem Notrufenden, dass er entdeckt wurde und Hilfe unterwegs ist.

Signalgeber

Als Sig­nalgeber eignen sich Lampe, Pfeife oder reflektierende Gegenstände (z.B. Rettungsdecke oder Display deines iPhones).