Notfall-Apps für dein Smartphone

Ein Notfall tritt. Das Smartphone holt Hilfe.

Notfall App für iPhone und Android, ÖTK Alpinverein Rettungseinsatz-Einsatz am Großglockner

Was sind Notfall-Apps?

Notfälle treten im freien Gelände meist überraschend auf. Erfahrungsgemäß steht man unter Schock, gerät in Panik oder ist nicht in der Lage, einen Notruf abzusetzen und den Rettungskräften wichtige Hinweise zu geben. Hier sollen sogenannte Notfalls-App Abhilfe schaffen.

Der Begriff App (von der englischen Kurzform für application) bezeichnet im Allgemeinen jede Form von Anwendungsprogrammen. Im Sprachgebrauch sind damit aber meist Anwendungen für moderne Smartphones (und das iPad) gemeint. Eine Notfall-App unterstützt den Hilfebedürftigen und die Rettungskräfte durch bestimmte automatisierte Funktionen.

Was sollte eine Notfall-App können?

Notfall-Apps sollen hilfsbedürftige und in Not geratene Personen geographisch lokalisieren können, um sie im freien Gelände zielgenauer aufzufinden.

Ist man durch Schock oder Verletzung nicht mehr in der Lage eine Nummer zu wählen bzw. zu sprechen, soll eine Notfall-App durch Betätigen eines Buttons einen Notruf absetzen.

Eine Notfall-App soll wichtige Gesundheitsdaten, wie Allergien oder Herzmedikamente an die Ersthelfer übermitteln, mit dem Ziel, die notwendige Medikation am Umfallort bereit zu stellen.

Was tun bei Insektenstich, Knochenbruch, Schnittverletzung oder Atem-Kreislauf-Stillstand. Hier kann eine Notfall-App mit einer Schritt für Schritt-Anleitung ein Ratgeber für Erste-Hilfe Maßnahmen sein.

Die Notfall-App sollte vorher definierte Kontaktpersonen (meist Familie oder Partner) informieren, damit sie den Rettungskräften weitere Infos zur verunfallten Person liefern können.

Für den alpinen Einsatz nur bedingt geeignet

Am Markt tummeln sich rund zwei Dutzend Anbieter sogenannter Notfall-Apps. Die Funktionsweisen sind unterschiedlich. Während manche Apps tatsächlich Rettungskräfte alarmieren können, dienen andere lediglich als eine Art Ratgeber für Erste-Hilfe Maßnahmen. Andere wiederum setzen eine Internetverbindung voraus. Im alpinen Einsatz sind letztere nur bedingt tauglich. Hier wollen wir Apps vorstellen, die sich aus der Masse abheben.

Rettung

Die österreichische Lösung einer Notruf App

Niederösterreich hat eine in Tschechien entwickelte Notruf-App für Österreich adaptiert. Bei Notfällen wird automatisch der eigene Standort übermittelt.

 

 Webseite von www.rettungsapp.com

Funktioniert in Österreich und Tschechien

Die Smartphone App "Rettung" ist der einfachste Weg den Rettungsdienst oder Spezialkräfte wie die Berg- oder Wasserrettung zu alarmieren. Sie alarmiert die Rettungskräfte und übermittelt gleichzeitig deinen Standort. Die volle Funktionalität wird im gesamten österreichischen Bundesgebiet zur Verfügung gestellt, und als Besonderheit funktioniert diese App auch in der Tschechischen Republik.

Alarmierung auch ohne Sprechverbindung

Die Übermittlung des genauen Einsatzortes ist ein wichtiger Bestandteil eines raschen Einsatzes des Rettungsdienstes. Wenn der rote 144-Button gedrückt wird, wird eine Sprechverbindung zur Notrufleitstelle hergestellt und zeitgleich werden die von dir vorab eingetragenen Daten übermittelt. Kommt kein Sprachanruf zustande, wird immer von einem Notfall ausgegangen und wichtige Basisinformationen via SMS an die Notrufleitstelle übermittelt.

Arztsuche oder Standort eines Defibrillators

Ein Benefit der App ist die Suche nach Gesundheitseinrichtungen in deiner Nähe. Kliniken, Ärzte, Zahnärzte sowie Apotheken und sogar österreichweit der näheste Standort eines öffentlich zugänglichen Defibrillators. Du findest hier die passenden Erreichbarkeiten, sowie die Navigation von deinem aktuellem Standort aus.

Vor Beginn der Tour testen

Um die Funktionalität testen zu können kann man einen Testmodus aktivieren.

Damit kann die Funktionalität und die Verbindung getestet werden. Im Testmodus werden keine Alarme in der Leitstelle ausgelöst. Ein Tonband bestätigt die Erreichbarkeit der Notruf-Leitstelle in Niederösterreich.

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Notfall App Bergrettung Tirol

Nur in Tirol nutzbar

In Kooperation mit der Bergrettung Tirol, Leitstelle Tirol und der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol wurde die Notfall-App auf Tiroler Verhältnisse angepasst.

 

 Webseite der Bergrettung Tirol

Notfall Bergrettung Tirol für verunfallte Bergsportler

In der App füllt man seinen Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse aus. Gerät man in Bergnot, drückt man einfach den Notfallknopf der App. Diese übermittelt die Personendaten samt Längen- und Breitengrad und Höhenmeter an die Landesleitstelle Tirol.

SMS-Info bei eingeschränktem Handyempfang

Wo keine Internetverbindung am Smartphone besteht versucht die App automatisch eine SMS an die Leitstelle Tirol zu senden.

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Notfall-Hilfe

Größter Funktionsumfang einer Notruf-App

Keine andere Notfall-App hat einen vergleichbaren Funktionsumfang. Doch viele der Funktion sind außerhalb Deutschlands nur im Premium-Paket kostenlos enthalten.

 

 Webseite des Entwicklers Pass Consulting Group

Die Notfall-Hilfe-App für Deutschland

Die Notfall-Hilfe-App ist hauptsächlich für den Gebrauch innerhalb Deutschlands vorgesehen. Somit sind standardmäßig die Rufnummern 112, 110 sowie 0800 9909909 (kostenlose Hotline des Automobilclubs von Deutschland) in der iOS- und 0180 222 222 (kostenpflichtige Pannennummer des ADAC) in der Android-Version vorkonfiguriert. Für Android stehen darüber hinaus Funktionen zur Bergrettung (alpines Notrufsignal etc.) zur Verfügung.

Notruf führt durch fünf W-Fragen

Aus der App heraus kann direkt ein Notruf abgesetzt werden. Während des Anrufs wird man durch die Abfrage der fünf W-Fragen (wo, was, welche Verletzungen, Warten auf Rückfragen; nur iOS). Diese Daten werden direkt auf der Startseite angezeigt und können per Email oder SMS verschickt werden.

Kostenpflichtige Standortermittlung außerhalb Deutschlands

Standort-Erkennung außerhalb Deutschlands und automatische Umstellung der Notrufnummern bei Reisen ins europäische Ausland ist kostenpflichtig. Das Premium-Paket mit allen Funktionen ist für 3,99 € erhältlich (Stand 2018).

Akustischer Taktgeber bei Wiederbelebung

Bebilderte Erste-Hilfe-Maßnahmen erleichtern die Soforthilfe zB Wiederbelebung, stabiler Seitenlage, Schock, Feuer oder Vergiftungen. Dabei kann man durch Audio-Anweisungen und einen Taktgeber für die Wiederbelebung unterstützt werden.

Notfall-Daten (I.C.E.) in fünf Sprachen

In der App können Daten hinterlegt werden, die Helfern im Notfall wichtige Informationen liefern und eine individuelle Behandlung ermöglichen (zB Blutgruppe, Schwangerschaft, notwendige Medikation) – selbst bei gesperrtem Smartphone. Diese Daten können in der Premium-Variante ins Deutsche, Englische, Französische, Italienische oder Spanische übersetzt werden.

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