Der Traum von der eigenen Berghütte

Aktuell zur Verpachtung ausgeschriebene Hütten des ÖTK

Hocheck-Schutzhaus sucht neue Pächter

Im Frühjahr ab ins Triestingtal

Was erwartet dich als Hüttenwirt

Dein Traum – die eigene Hütte bewirtschaften

Es gibt immer mehr Leute, die "aussteigen" wollen und von einer eigenen Hütte am Berg träumen. Der Einstieg gelingt, wenn man sich bewusst macht, dass ein Beherbungs- und Gastronomiebetrieb in alpiner Lage nichts mit einem Betrieb im Tal gemein hat. Eine Schutzhütte ist Teil einer alpinen Infrastruktur. Sie zu führen ist Knochenarbeit. Man arbeitet mit Mitarbeitern auf engstem Raum, ist wetterbedingt oft tagelang von der Außenwelt abgeschnitten und kommt kaum ins Tal. 

Deine Motivation – alpine Infrastruktur erhalten

Ein Hüttenwirt ist Koch und Bergretter, Handwerker und Buchhalter, Seelsorger und Touristenführer in einer Person. Die Anforderungen an Verpächter und Wirtsleute ist enorm gestiegen. Ausbildungsmöglichkeiten gibt es kaum. Der ÖTK verfügt über die höchsten Standorte alpiner Schutzhütten. Ureigenstes Interesse ist der Erhalt der alpinen Infrastruktur, also der Hütten und Wege. Alpintourismus funktioniert dort, wo es gelingt alle Beteiligte ins Boot zu holen – das gilt ganz besonders für die einheimische Bevölkerung und regionale Wirtschaft.

Deine Voraussetzung – gastronomische Grundausbildung

Quereinsteiger sind hoch motiviert und sprudeln vor Ideen. Michael Platzer, Geschäftsführer des ÖTK und selbst in einem Hotelbetrieb in hochalpiner Lage aufgewachsen, erwartet schon im Bewerbungsprozess ein grobes Betriebskonzept. Er möchte wissen, ob du dich bereits im Vorfeld mit dem Standort und der Gästeschicht auseinander gesetzt hast. "Zuhören ist besonders wichtig, wer beratungsresident ist, scheitert." Er sieht in der gastronomischen Grundausbildung die wichtigste Voraussetzung. Die Anforderungen sind hier höher als im Tal.

Dein Ziel – klimaneutral leben

HACCP Richtlinien und Behörden-Auflagen werden auf Schutzhäusern streng kontrolliert. Einkauf und Lagerhaltung von Lebensmitteln sind auf einer Hütte existenziell. Neben dem Erstellen der Dienstpläne ist das Erfassen und die Aufzeichnung regelmäßiger Kontrollen der Betriebsanlagen Pflicht. Bei Schlechtwetter findet man Zeit für Reparaturen und die Abläufe zu optimieren. Mehr denn je kommt der Verringerung des CO2-Fußabdrucks besondere Bedeutung zu. An unsere Kinder denken, auch das gehört zum Hüttenmanagement.

Heinzelmännchen – wenn die Technik versagt

Auch im Sommer können Leitungen einfrieren, die Toiletten verstopfen, weil der Städter es gewöhnt ist darin alles zu entsorgen. Wasserversorgung und Kläranlage sind im Dauerbetrieb, können aber auch mal streiken, wenn der Niederschlag über Wochen ausbleibt. Im Hochgebirge ist man auf sich alleine gestellt. Hilfreich ist es, sich ein Netz aus lokalen Heinzelmännchen zu organiseren, die "schnell mal" mehrere Stunden zur Hütte aufsteigen - mit Ersatzteil, Werkzeug und Wasser.

Weitere Informationen zur Hüttenpacht auf diesen Folgeseiten:


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